Schallplatten reloaded

Was haben ein Baum, eine Bierflasche und ein Kartoffelchip gemeinsam?
Erstaunlich, aber wahr: alle drei wurden bereits benutzt, um Musik abzuspielen.

Aber erst einmal von vorne:

Bereits im März hatten wir vom WWF und seinem Projekt „Die Stimme des Waldes“ berichtet.

Hier wurde aus einem Baum zunächst eine Holz-, dann eine Schallplatte gemacht, die man dann tatsächlich mit einem normalen Plattenspieler abspielen konnte.

Auch Becks hat ein „alternatives Abspielprojekt“ auf die Beine gestellt. Nach dem Motto „Musik von der Flasche“ haben Sie eine Firma beauftragt, die Beck’s Edison Bottle herzustellen…

Kommen wir zu dem Kartoffelchip. Hier läuft das ganze etwas anders, denn der Chip ersetzt nicht die Schallplatte, sondern die Schallplattennadel. Gibt’s doch gar nicht? Gibt’s ja wohl! ;)

Kartoffelchip

Also, wer zufällig einen alten Plattenspieler, Platten und einen Kartoffelchip zur Hand hat: ausprobieren. Wie, habt ihr nicht? Dann testet doch mal – vielleicht klappt’s ja auch mit diesen MP3-Dateien…?

Eure P&P Studios!

Ab in den Urlaub…

Nächste Woche starten in Bayern die heiß ersehnten Sommerferien. Und mit Ihnen geht’s für viele in den Urlaub. Ob mit der Familie oder alleine, mit dem Auto, Schiff oder Flugzeug, es gibt zahlreiche Möglichkeiten und die dazu passenden Anbieter. Klar, dass die bereits seit längerer Zeit Werbung für sich machen.

Aber wie sticht man aus der Masse heraus?

Ob durch aufmerksamkeitserregende Promotionaktionen oder den klassischen Radiospot – wichtig ist, die potentiellen Kunden emotional anzusprechen, Urlaubsfeeling rüberzubringen und im besten Falle natürlich damit die Reiselust zu wecken!

Dabei kann man auf das Land und den Urlaub an sich eingehen, oder – wie unser Musterspot zeigt – auf die Bedürfnisse und Wünsche des Reisenden.

Und für wen die traditionelle Pauschalreise oder die Unterkunft in einem Hotel mit All inclusive nichts ist, gibt’s mittlerweile eine Menge Alternativangebote!

Eins davon ist Airbnb. Hier ein kurzer Ausflug in die TV-Werbewelt zu dem Spot, der, bei uns jedenfalls, Fernweh geweckt hat…

AIRBNB

Wofür ihr euch auch entscheidet, wir wünschen allen Urlaubern eine tolle Zeit mit vielen wunderschönen neuen Eindrücken oder einfach nur Tiefenentspannung!

Eure P&P Studios!

 

Wie finde ich meine Werbe-Zielgruppe?

Zielgruppen

Wer auf der Suche nach der richtigen Marketingstrategie ist, steht eher früher als später vor der Frage:

Wer ist meine Zielgruppe und warum? Doch wie finde ich heraus, wer meine Zielgruppe ist und wie ich sie richtig anspreche?

Zielgruppe eingrenzen – nicht aus dem Bauch heraus

Ein Autohändler möchte seine Autos verkaufen. Also besteht die Zielgruppe aus Menschen, die Autofahren erlernt haben, sprich einen Führerschein besitzen…? Hm, nein – das wäre in etwa so, als ob man sagen würde, dass die Zielgruppe eines Zahnpastaherstellers alle Menschen sind, die sich regelmäßig die Zähne putzen.

In beiden Fällen greift das folgende Prinzip: Jeder Daumen ist ein Finger, aber nicht jeder Finger ist ein Daumen. Um erfolgreich zu sein, muss man also die Zielgruppe beschränken und genauer definieren. Die 19-jährige Studentin fährt zum Beispiel in der Regel keinen SUV und das Auto der 5-köpfigen Familie Meier ist kein Lupo.

Die Zielgruppenanalyse – so geht’s

  • Wen will ich erreichen? Erstellen von Profilen (Welche Rolle hat die Person, welchen Beruf, welche Ziele und welchen Herausforderungen steht die Person gegenüber? In welcher Lebenssituation befindet er/sie sich?)
  • Wie kann ich meine Zielgruppe genau benennen? Welche Trends gibt es?
  • Welches Problem hat meine Zielgruppe? Welche Fragen stellt sie sich?
  • Welches Bedürfnis/welche Wünsche hat meine Zielgruppe?
  • Welche Lösungen/Vorteile kann ICH dieser Zielgruppe anbieten?

Es ist also eine genaue Vorstellung von dem, was eine Zielgruppe eigentlich ganz genau ist und wie sie funktioniert nötig. Definiert wird sie als Gruppe von Menschen oder Organisationen mit gleichen Problemen, Wünschen oder Bedürfnissen.

Es gibt viele Theorien der Werbewirkungsforschung, was Menschen in der Werbung anspricht, ob Kunden sich nach dem Nutzen oder Emotionen für Produkte entscheiden… Trotzdem bleibt eines gleich: Die Zielgruppe ist in ihrer Entscheidungsfindung homogen. Daher kann man sich, hat man einmal seine Zielgruppe erkannt, auf diese konzentrieren, Lösungen finden, Werbung machen und nicht zuletzt erfolgreich sein – denn wie sagte Terence Conran schon: Die Leute wissen nicht, was Sie wollen, bis man es ihnen anbietet.

Eure P&P Studios!

Wie wirkt Werbung?

“Wir kaufen nicht, was wir haben wollen, wir konsumieren, was wir sein möchten”

Saleseffekt, USP, Brandeffekt, Claim, Launch, RoI, B2B, Corporate Sound…Einige Begriffe sind mittlerweile gang und gäbe, andere können zumindest zugeordnet werden, ständig kommen neue Begriffe dazu…

Werbung – so einfach das Prinzip an sich auch ist – kann sehr kompliziert sein und rückt in der heutigen Medien – und Kommunikationsgesellschaft in den Fokus vieler Untersuchungen und Forschungen. So gibt es auch immer mehr Fachbegriffe und Theorien dazu, wie was warum funktioniert…Besonders Werbetreibende stellen sich diese Frage immer wieder? Wo Werbung schalten, wie soll sie aussehen, was will ich bewerben – zusammengefasst: welches Ergebnis erhalte ich für welche Werbung und zu welchen Kosten?!

Audioeffekt gibt Antworten

Dieser Frage geht die Initiative der beiden großen Audiovermarkter RMS und AS&S nach – Audioeffekt. Die bieten eine Analyse Ihrer Werbeziele, – Maßnahmen und – erfolge an. Wie genau das funktioniert, kann man sich ganz einfach in den Erklärvideos auf der Homepage anschauen. Und dabei erhält man nicht nur, wie man eventuell denken könnte, Hinweise zur Radiowerbung, sondern auch den Vergleich zu anderen Medien.

Neben diesen Angeboten hat Audioeffekt aber auch eine Inhaltsanalyse von 105 Radiospots durchgeführt und herausgefunden, welche Gestaltungsfaktoren bei Radiospots eine Rolle spielen. Und das haben wir uns natürlich einmal angeschaut.

Werbung – was wirkt?

Schnelldrehende Konsumgüter (dazu gehören beispielsweise leicht verderbliche Lebensmittel wie Butter) profitieren von den folgenden Faktoren:

  • zu 81% von der Kommunikation des Preises
  • mit 70% von der direkten Ansprache
  • und zu 57% von einer Verwendung einer Markenmelodie.

Dabei gilt: „Je aufmerksamkeitsstärker ein Spot, desto höher auch der Return on Investment (RoI). Der RoI beschreibt das prozentuale Verhältnis zwischen dem investierten Kapital und dem Gewinn, den das Unternehmen erwirtschaften konnte.

(vgl. Absatzwirtschaft Heft 07/14 S. 10)

Das Fazit

Nicht nur für Werbetreibende lohnt sich ein Blick auf die Seite von Audioeffekt. Außerdem zeigt die Analyse erneut, wie wichtig Corporate Identity und Corporate Sound sind. Weitere Infos zum Thema Markensound in Radiowerbung bekommt ihr auch HIER.

Eure P&P Studios

Play Radio – mit einem neuen Radioplayer!?

RadioplayerIn Großbritannien gibt es ihn bereits – den Radioplayer. Dort werden alle Sender des Landes aggregiert und somit eine Plattform geschaffen, auf der User ihren Radiosender nach Wahl hören können.

Solche Plattformen und Apps hat Deutschland ebenfalls. Radio.de oder Tune In bieten genau diesen Service schon seit längerem an. Trotzdem – oder gerade deshalb – wollen sich die deutschen Sender jetzt zusammentun und einen eigenen Radioplayer für den deutschen Radiomarkt erstellen.

Warum? Die externen Anbieter verdient an den Werbeflächen, die die Homepage und die App bieten. Und diese Einnahmen wollen sich die Radiosender natürlich nicht entgehen lassen.

So richtig spruchreif ist das Ganze allerdings noch nicht. Fest steht anscheinend bisher nur:

Die noch zu gründende Betreibergesellschaft wird sich voraussichtlich „Radioplayer Deutschland GmbH“ nennen und aus den Gesellschaftern RTL Radio, Regiocast, FFH, Antenne Bayern und Frank Otto Medien bestehen. Außerdem werden 50% der Anteile für die ARD-Wellen freigehalten, die sich zurzeit noch über eine Teilnahme beraten.

Im Netz finden sich unterschiedliche Meinungen zu dem Plan der großen deutschen Sender. 

Einerseits gibt es freudige Stimmen, dass etwas vorangeht in Sachen Vernetzung und mobilem Webradio. Auf der anderen Seite befürchten einige einen Angriff auf die digitale Vielfalt des Webradios. Denn in der geplanten Plattform ist kein Platz für kleine Spartensender etc. vorgesehen, sondern eben nur für die am Projekt beteiligten Sender.

Ob und wie das Angebot letzten Endes aufgenommen wird, wird sich zeigen, wenn es soweit ist bzw. tatsächlich soweit kommt…

Eure P&P Studios